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Zukunft des Hörens mit Hörgerät und Cochlea-Implantat (CI)

Zukunft des Hörens mit Hörgerät und Cochlea-Implantat (CI)Wem helfen Hörimplantate und wie passen sie mit Hörgeräten zusammen? (Teil 3)

Lässt das Gehör nach, dann können moderne und vom Hörakustiker professionell eingestellte Hörgeräte den allermeisten Menschen gut helfen. Doch bei besonders starken Hörverlusten stößt die Hörgeräte-Technik an Grenzen. Oft kann dann ein Cochlea-Implantat (CI) die Lösung sein. Es hilft heute ganz vielen gehörlos geborenen Kindern sowie stark schwerhörigen Menschen jeden Alters. Kleine Kinder können mit dem CI die Lautsprache lernen; man kann mit dieser Technik auch fernsehen und telefonieren oder sogar sein Smartphone koppeln. In den meisten Fällen wird übrigens auf dem einen Ohr ein CI und auf dem anderen ein Hörgerät getragen. – Um all das dreht es sich in unserer aktuellen kleinen Artikel-Serie. Im abschließenden dritten Teil noch ein Blick in die Zukunft.


Die technologischen Entwicklungen zum bimodalen Hören mit Hörgerät und Cochlea-Implantat sind noch längst nicht abgeschlossen. Ziel ist es, dass beide Seiten perfekt zusammenarbeiten und sich optimal ergänzen. Doch wann ist dieser Punkt erreicht? Das können eigentlich nur die Nutzer selbst beantworten. Und die hören obendrein ja alle individuell – jeder jeden Tag in ganz verschiedenen Situationen.

Herauszufinden, wie es mit der Zufriedenheit von CI- und Hörgeräte-Trägern aussieht, ist Ziel eines Forschungsprojektes, das seit Anfang letzten Jahres läuft. Beim Projekt arbeiten der Hörimplantat-Hersteller Cochlear und der Hörgeräte-Hersteller GN Hearing mit weiteren Partnern zusammen. Es trägt den Namen „Hearing in Daily Life (HearDL)“ und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Die Projektpartner wollen erreichen, dass die bimodalen Hörlösungen aus Cochlea-Implantat und Hörgerät nicht nur unter Laborbedingungen für höchste Zufriedenheit sorgen. Vielmehr soll es möglich werden, dass ganz viele Nutzerinnen und Nutzer überall auf der Welt in unterschiedlichsten Situationen zurückmelden können, wie zufrieden bzw. unzufrieden sie mit ihrer Hörtechnik sind.

Um das zu schaffen, wird beim Projekt der Prototyp einer App entwickelt. Über sie könnten später tausende Hörgeräte- und CI-Träger aus unzähligen Situationen ihres Alltags zurückmelden, wie gut sie gerade hören bzw. verstehen oder wo sie vielleicht an Grenzen stoßen.

Wie gesagt, die App ist erstmal ein Prototyp. Aber ihre Entwicklung ist schon gut vorangekommen; derzeit wird sie intern getestet und weiter optimiert. Und zukünftig, wenn so eine App tatsächlich von vielen genutzt werden kann, könnte man deren Rückmeldungen sammeln, sie auswerten und dann neue technische Funktionen oder bessere Algorithmen entwickeln. (Selbstverständlich nur mit Nutzerinnen und Nutzern, die dafür auch ihre Zustimmung gegeben haben.) Dabei könnte auch Künstliche Intelligenz genutzt werden. Sie gleicht die Daten tausender Nutzer ab: Wer wünscht sich in Situation A, B oder C welche Optimierungen. Davon würde dann wiederum jeder einzelne profitieren, weil man die Einstellungen noch viel exakter für ganz individuelle Wünsche vornehmen kann.


Anmerkung: Das Verbundprojekt Hearing in Daily Life (HearDL) wird im Fachprogramm Medizintechnik des BMBF gefördert; FKZ: 13GW0266A, Fördermaßnahme: Industrie-in-Klinik-Plattformen, Förderbereich: Gesundheitswirtschaft. Partner des Verbundprojekts sind neben der Cochlear Deutschland GmbH & Co. KG (Projektleitung) und der GN Hearing GmbH auch die HörTech gGmbH Oldenburg und die Universitätsklinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde am Evangelischen Krankenhaus Oldenburg. Unterstützt werden die beiden Industriepartner weiterhin von der KIZMO GmbH, dem Klinischen Innovationszentrum für Medizintechnik Oldenburg, und der Jade Hochschule.

--

Gastbeitrag: Martin Schaarschmidt ist PR-Berater (DAPR) und Fachjournalist mit langjähriger Spezialisierung auf die Themen Hören, Hörtechnik und Hör-Rehabilitation (www.martin-schaarschmidt.de). Er betreibt ein PR-Büro in Berlin, in dem er zahlreiche Kunden der Hör-Branche betreut. Nebenbei schreibt er regelmäßig in seinem Blog www.die-hörgräte.de über das Hören mit und ohne Technik.

07.07.2021





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